Von Hirschkäfer und Haubemeise
Die Natur rund um die Klinik zieht sich wie ein roter Faden durch das Jubiläumsjahr. So erwachen auch graue Fassaden zu farbigem Leben. Zwei Riesenposter stellen tierische Mitbewohner des Naturparks Barmelweid vor:

Hirschkäfer
Der Hirschkäfer ist mit seiner Länge von bis zu 7 cm einer der grössten einheimischen Käfer. Charakteristisch für sein Aussehen sind die grossen Zangen, die dunkel rotbraun gefärbten Flügeldecken und der schwarze Kopf mit Halsschild. Dieses archaisch anmutende Wesen scheint aus einer längst vergangenen Welt zu stammen.
Rare Begegnung auf der Barmelweid
Eine Begegnung mit dem harmlosen Kerl ist eher rar. Doch dank der besonderen Waldpflege auf der Barmelweid ist der Hirschkäfer hier heimisch. In den Monaten Mai bis Juli kann der Besucher oder die Besucherin in den seltenen Genuss kommen, einen auffliegenden Hirschkäfer zu beobachten. Das gewaltige Brummen beim Start ist unüberhörbar und stellt beinahe einen Superpuma-Helikopter in den Schatten.

Haubenmeise
Die Haubenmeise ist leicht zu erkennen an ihrem hübschen Kopfschmuck und ihrem rollenden Gesang «zizigürrrr» oder «gürrrr». Sie wird 11 bis 12 cm gross und lebt ganzjährig im dichten Nadelwald, aber auch in Misch- und Buchenwäldern.
Quirliger Gast
In den speziell angelegten und extensiv genutzten Wiesen auf der Barmelweid findet die Haubenmeise einen reichlich gedeckten Tisch. Auf ihrem Speisezettel stehen Insekten und Spinnen. Ihr Nest baut die Haubenmeise in die Höhlungen von zahlreich vorhandenen morschen Bäumen oder Baumstrünken. Die ausschlüpfenden Jungvögel sind ab Mitte Juni beim Flug zu beobachten.
Zwei neue Gäste ab Mitte Jahr
Hirschkäfer und Haubenmeise werden ab Mitte 2012 von zwei neuen, tierischen Gästen abgelöst. Lassen Sie sich überraschen.



