Schlafmedizin

Der gesunde Schlaf als Schlüssel zur körperlichen und geistigen Gesundheit.

Die moderne Schlafmedizin unterscheidet über 80 verschiedene Formen und Ursachen von Schlaf-Wach-Störungen. Weil diese verschiedenen Schlafstörungen alle zu ähnlichen Beschwerden führen, erfolgt zunächst eine genaue Diagnostik, bevor wir störungsspezifisch behandeln. Folgende Hauptgruppen diagnostizieren und behandeln wir:

Atemstörungen im Schlaf

Leitsymptome sind nächtliches Schnarchen und Atempausen. Diese werden oft nicht von den Betroffenen, sondern von Partnerin oder Partner bemerkt. Die Patienten selbst leiden unter unerklärter Tagesmüdigkeit oder Schläfrigkeit am Tag. Häufig kommt es auch zu Aufmerksamkeits - oder Gedächtnisstörungen, Leistungsabfall oder Depression sowie Folgekrankheiten der Atemstörungen im Schlaf:

  • Schlaganfall
  • Herzinfarkt
  • Bluthochdruck
  • Diabetes

Im Schlaflabor messen wir während der Nacht die Atmung mittels respiratorischer Polygraphie oder Polysomnographie (Nachtschlafmessung) und leiten bei Nachweis von Atempausen eine nächtliche Überdrucktherapie (Maskentherapie) ein. 

Ein- und Durchschlafinsomnie

Chronische Ein- und Durchschlafstörungen sind die häufigsten Erkankungen in der Bevölkerung und für die Betroffenen stark belastend. Nach einem anfänglichen persönlichen Gespräch (Anamnese) sind die Aktimetrie (Aufzeichnung des Ruhe-/Aktivitätszyklus), teilweise auch eine Polysomnographie für eine Nacht notwendig. Anschliessend behandeln wir nicht medikamentös mit einem speziellen Programm, der «kognitiven Verhaltenstherapie».

Neurologische Schlafstörungen

Diese vielfältige Gruppe von Schlafstörungen geht direkt vom Gehirn aus. Wir diagnostizieren diese  durch die aufwendige Nachtschlafmessung (Polysomnographie). Anschliessend sind medikamentöse Therapien nötig. Die wichtigsten Vertreter sind:

  • Narkolepsie (krankhafte Schläfrigkeit)
  • Hypersomnien (abnormal lange Schlafdauer ohne Erholungseffekt)
  • Restless-Legs-Syndrom (unruhige Beine)
  • nächtliche Epilepsien (Anfälle aus dem Schlaf)
  •  REM-Schlafverhaltensstörung (Traumschlafstörung)
  • Parasomnien (Schlafwandeln)

Zirkadiane Schlaf-Wach-Störungen

Bei dieser Gruppe geht es um Störungen der inneren Uhr, beispielsweise bei Schichtarbeit, verschobenem Schlaf-Wach-Rhythmus oder bei Jetlag.

Daneben beschäftigt sich die Schlafmedizin mit weiteren Gebieten, die zwar weniger häufig, aber gravierende Auswirkungen auf Gesundheit,  Berufs- und Leistunsfähigkeit haben.

Verkehrssicherheit und Fahreignung bei Schläfrigkeit

Hier wird die Fähigkeit des Gehirns untersucht, bei bestimmten Tests (MWT) wach bleiben zu können.

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Ramin Khatami
Prof. Dr. med.
Ramin Khatami
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Bernd Wagner
Dr. med.
Bernd Wagner
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Sabine Studer
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