Das sagen unsere Patientinnen und Patienten
Besonders hervorheben möchte ich die Küche; da wird mit viel Engagement und Liebe gekocht. Das war grandios.
Patient M.H., A2, 2024
Ich habe viel gelernt und fühlte mich sehr wohl in der Klinik!
Patientin R.Z, A1, 2023
Die Diagnostik ist ein eingespieltes Team und sehr effizient. Da sitzt jeder Handgriff.
Patient, R.L., A2, 2023
Die Pflege war während des ganzen Aufenthalts vorbildlich! Sie waren immer freundlich und verständnisvoll, auch wenn ab und zu Kritik kam, da die Pflege ja die Schnittstelle von fast allen Anliegen ist. Danke, dass ihr meinen Aufenthalt hier so angenehm gestaltet habt.
Patient S.T., B3, 2023
Der Standort ist einmalig.
Patient W.W., A2, 2024

Wie gelingt der Nikotinstopp?

An der 6. Nikotintagung der Klinik Barmelweid vom 31. März 2016 tauschten sich rund 80 Gesundheitsfachleute aus. Die Referentinnen und Referenten boten Einblick in die verschiedenen Ansätze und Leitlinien des Rauchstopps.

| Medienmitteilung

Expertinnen und Experten "pilgern" alle zwei Jahre zur Nikotintagung auf die Barmelweid, denn Tabakprävention ist wichtig und notwendig. An der Tagung können sich die Fachpersonen Wissen in der Beratung und Begleitung von Raucherinnen und Rauchern aneignen. Denn nach wie vor gilt: Nikotin macht schnell und stark abhängig und Tabakkonsum ist die wichtigste vermeidbare Todesursache. Immerhin ist einer von sieben Todesfällen in der Schweiz dem Tabakkonsum zuzuschreiben (Bundesamt für Statiksik, 2012). Die Fachtagung widmete sich deshalb schwerpunktmässig den verschiedenen Therapieansätzen

Mit Humor weg vom Rauchen

«Das Lachen über sich selbst entspannt meine Klienten», sagte Dr. Charlotte Höfner vom Deutschen Institut für provokative Systemarbeit. Diese Therapieform repräsentiert eine energiegeladene Art der Beratungskommunikation, die im professionellen Kontext eher ungewöhnlich ist. Wer Lachen bei der Arbeit für gut und sinnvoll hält, wird feststellen, dass provokative Interventionen eine Bereicherung des beraterischen Repertoires darstellen.

 S-3-Leitlinie Tabak

Von 2010 bis 2015 entwickelten sechs Expertengruppen in einem breit angelegten Verfahren Empfehlungen für tabakbezogene Störungen. Unter dem Titel "Screening, Diagnose, Behandlung" stellte Prof. Dr. Anil Batra, Leiter der Sektion Suchtforschung und Suchtmedizin, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Tübingen (D), diese S-3-Leitlinie Tabak vor.

Auszeichnung mit Bronze

Aus Irland reiste Miriam Gunning, Präsidentin des ENSH-Global, an. Das Netzwerk ENSH Global Network for Tobacco Free Health Care Services ist eine internationale, gemeinnützige Vereinigung. Ihr Ziel ist es, eine weltweite Strategie in Tabakprävention und -entwöhnung in Spitäler und Klinken zu entwickeln. Seit 2013 ist die Schweiz mit einer eigenen Sektion vertreten. Die Leiterin der Nikotinberatung der Barmelweid, Susann Koalick, ist Mitglied des Vorstands ENSH-Global. An der Nikotintagung erhielten das Kantonsspital Aarau und das Kantonsspital Graubünden jeweils eine Bronze-Auszeichnung für ihre Massnahmen in der Rauchfreipolitik.

 

((Bildlegende))

Die Vertreterinnen und Vertreter des Kantonsspitals Aarau und des Kantonsspitals Graubünden nehmen eine Bronze-Auszeichnung für die Rauchfreipolitik ihrer Häuser entgegen (3.v.l. Martina Zwanenburg, Projektleiterin KSA; ganz rechts Els Bühler, Projektleiterin KSGR).

Foto: Werner Rolli