Das sagen unsere Patientinnen und Patienten
Ich würde jederzeit wieder auf die Barmelweid gehen!
Patient, A1, 2025
Wunderschönes, vielseitiges, sehr gepflegtes und grosszügiges Areal, auf dem man seine freien Zeiten mit Spazieren oder Verweilen verbringen kann.
Patientin C4, 2025
Mein Lob und Dankeschön geht an das ganze Barmelweid Team. Sehr kompetent freundlich hilfsbereit und mal einen guten Spruch auf Lager. In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön von mir an alle.
Patient R.E., A2, 2026
Besonders beeindruckt haben mich das freundliche und engagierte Personal sowie die äusserst kompetente Ärztin. Vielen Dank!
Patient A3, 2025
Die positive Einstellung der Mitarbeitende, Ärzte-/Pflege-/Therapie, war ansteckend! Vielen Dank an alle für die grossartige Betreuung. Alle waren hilfsbereit, zugänglich für Fragen, grosszügig mit ihre Zeit, und sehr freundlich. Noch ein Dankeschön an die Hotelelrie und das feine Essen. Bravo!
Patient E.C, A2, 2025

Begleitung von trans Personen: zwischen Pathologisierung und Selbstbestimmung

Psychosomatisch-psychotherapeutisches Kolloquium

| | Haus D, Saal Erzbach, 5017 Barmelweid
Marc Inderbinen, Psychologe, Humanistischer Psychotherapeut und Dozent

Die psychotherapeutische Begleitung von trans Personen ist oft eine dankbare Aufgabe: Menschen begleiten, die gegen erhebliche Widerstände den Mut erlangen, sie selbst zu sein und ihren individuellen Weg zu finden. Gleichzeitig ist diese Arbeit in besonderer Weise herausfordernd, denn das Spannungsverhältnis zwischen dem Stand der Wissenschaft und den gesellschaftlich breit vertretenen Annahmen über Geschlecht wirkt sich auf die therapeutische Arbeit mit trans Personen aus. Nach einer langen Zeit der Psychopathologisierung vollzieht die neue Diagnose «Geschlechtsinkongruenz» gemäss ICD-11 formal einen Paradigmenwechsel, der den Zugang zu medizinischen Behandlungen bedürfnisorientiert und nach evidenzbasierten Kriterien regelt. Im Rahmen dieses Vortrages werden wir diesen Paradigmenwechsel beleuchten und vor allem deren Implikationen für die heutige therapeutische Arbeit mit trans Menschen besprechen.

Referent
Marc Inderbinen ist Psychologe, Humanistischer Psychotherapeut und Dozent. Seit über zehn Jahren setzt er sich bei verschiedenen Non-Profit-Organisationen für die psychische Gesundheit von trans und non-binären Menschen in der Schweiz ein. Zwischen 2021 und 2024 konzipierte und leitete er die erste und bislang einzige psychologische Beratungsstelle für trans und non-binäre Menschen in der Region Basel bei der Aids-Hilfe beider Basel. Im Moment arbeitet er am Zentrum für Psychotherapie der Universität Basel, wo er trans und non-binäre Personen therapeutisch begleitet. Zusätzlich forscht und lehrt er an der Fakultät für Psychologie der Universität Basel, insbesondere zu Minderheitsstress und psychischer Gesundheit bei trans Menschen. Er leitet regelmässig Weiterbildungen und Supervisionen für Fachpersonen und publiziert in Fachzeitschriften zur psychotherapeutischen Arbeit mit trans Menschen. Seine Arbeit verknüpft Klinische Praxis, Forschung und Lehre mit aktivistischem Engagement für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung von trans und non-binären Menschen. 

Credits
angefragt

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